Tansania

  • Afrika
  • tropisch
123Reisetyp
Edit
Hepatitis A 
Cholera 
*
*
Tollwut 
Typhus 
* Abhängig von Ihren persönlichen Reiseumständen
Hinweis:
Achtung: bei Ankunft am Flughafen Kilimanjaro oder Einreise nach Sansibar vom Festland Tansanias gilt IMMER die Gelbfieber Impf-Pflicht
Gelbfieber:
Gelbfieber ist endemisch
Gelbfieberimpfung verpflichtend bei Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet
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Cholera 
*
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Typhus 
* Abhängig von Ihren persönlichen Reiseumständen
Hinweis:
Achtung: bei Ankunft am Flughafen Kilimanjaro oder Einreise nach Sansibar vom Festland Tansanias gilt IMMER die Gelbfieber Impf-Pflicht
Gelbfieber:
Gelbfieber ist endemisch
Gelbfieberimpfung verpflichtend bei Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet
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Impfempfehlungen für Tansania

Mit Impfungen können Sie sich vor schweren Reisekrankheiten schützen. Durch Kontakt mit dem Impfstoff bildet das Immunsystem eine Abwehr, die sich genau gegen den entsprechenden Krankheitserreger richtet. Welche Impfungen für eine Reise empfohlen werden, hängt von dem Reiseziel und der Art der Reise ab. Wenn Sie eine Reise nach Tansania planen, sollten Sie daher neben den Standardimpfungen für Deutschland noch ein paar weitere Impfungen in Betracht ziehen.

Die Impfempfehlungen für Tansania:
Basisschutz

wenn Sie als Reisetyp 3 unterwegs sind

Aufenthalt ausschließlich in Großstädten oder Touristikzentren

Unterkunft und Verpflegung in Hotels bzw. Restaurants mit gehobenen bzw. europäischen Standards

Empfohlene Impfungen, die sich mit Deutschland überschneiden:

Für tagesaktuelle Reisehinweise zu Covid-19 (Corona) informieren Sie sich bitte beim Robert Koch Institut sowie beim Auswärtigen Amt.

+ Impfungen speziell für Tansania:

Zusatzschutz

wenn Sie als Reisetyp 2 unterwegs sind

Aufenthalt in Städten oder touristischen Zentren mit Ausflügen auf’s Land

Pauschalreise, Unterkunft und Verpflegung in Hotels bzw. Restaurants mit mittleren bis gehobenen Standards

Impfungen Basisschutz

+ Zusätzliche Impfungen bei Reisen dieser Art:

  • Hepatitis B, bei Langzeitaufenthalt oder engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung
  • Cholera, für Risikopatienten
Rundum-Schutz

wenn Sie als Reisetyp 1 unterwegs sind

Reisen durch das Landesinnere unter einfachen Bedingungen

Rucksack- /Trecking- /Individualreise mit einfachen Quartieren/Hotels; Camping-Reisen, Langzeitaufenthalte, praktische Tätigkeit im Gesundheits- o. Sozialwesen, enger Kontakt zur einheimischen Bevölkerung wahrscheinlich

Impfungen Basis- und Zusatzschutz

+ Zusätzliche Impfungen bei Reisen dieser Art:

  • Tollwut, bei Kontakt mit wild lebenden Tieren

  • Meningokokken (A, C, W, Y; bei Langzeitaufenthalt oder engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung)

Verpflichtende Impfungen für Tansania

In Tansania besteht keine Impfpflicht für Reisende direkt aus Deutschland. Nur wer sich innerhalb von 6 Tagen zuvor in einem Gelbfieber-Gebiet aufhält, muss für die Einreise nach Tansania eine Gelbfieber-Impfung nachweisen. Das gilt in der Regel, wenn Sie sich länger als zwölf Stunden in einem Gelbfieber-Gebiet aufhalten. In manchen Fällen kann aber auch schon bei kürzeren Zwischenstopps nach einem Impfzertifikat gefragt werden. Beachten Sie jedoch, dass Tansania selbst von Gelbfieber betroffen ist. Mücken können das Gelbfieber-Virus durch ihren Stich übertragen. Mit der Reiseimpfung für Tansania können Sie sich vor einer schweren Erkrankung schützen.

Reiseimpfung für Tansania kann nicht vor allen Krankheiten schützen

Durch Mücken übertragbare Krankheiten ohne Impfmöglichkeit

In Tansania können Mücken ganz besonders Malaria übertragen. Reisende können sich nicht vorsorglich dagegen impfen lassen. Je nach Region ist das Risiko gering bis sehr hoch landesweit unter 1800 m Meereshöhe. Für Reisen in Gebiete mit hohem Malariarisikoist empfohlen, vorbeugend eine medikamentöse Malariaprophylaxe einzunehmen. Bei Symptomen wie hohem, wiederkehrendem Fieber, Schüttelfrost und Magen-Darm-Krämpfen sollten Sie in ein größeres Krankenhaus gehen. Vor Mückenstichen und somit vor einer Ansteckung können Sie sich schützen, indem Sie lange Kleidung tragen, Antiinsektenmittel für freie Hautstellen benutzen und unter einem Moskitonetz schlafen.

Nicht durch Mücken übertragene Infektionskrankheiten

Neben Mücken können in Tansania noch weitere Tiere Krankheiten wie die Schlafkrankheit, Bilharziose und Borreliose verbreiten. Tsetsefliegen können durch ihren schmerzhaften Stich die Erreger der Schlafkrankheit übertragen, die unbehandelt unter Umständen lebensbedrohlich verläuft. Darüber hinaus können Sie sich durch einen Zeckenstich mit Borreliose infizieren. Eine Infektion ist an einer Wanderröte um den Zeckenstich herum erkennbar. Es bildet sich ein roter Ring, der zur Mitte hin heller wird. Zusätzlich können Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen auftreten. Des Weiteren sollten Sie in Tansania nicht im Süßwasser baden. Darin können sich Larven des Pärchenegels befinden, die durch die Haut in Ihren Körper gelangen. Dadurch entsteht die Krankheit Bilharziose, die unbehandelt schwere Organschäden hervorrufen kann. Da Sie sich vor diesen Krankheiten nicht mit einer Impfung schützen können, sollten Sie andere Schutzmaßnahmen ergreifen. Halten Sie sich nach Möglichkeit vom Lebensraum der Krankheitsüberträger fern. Gegen Insekten und Zecken helfen zudem lange Kleidung und abwehrende Mittel zum Auftragen auf die Haut.

Mangelnde Hygiene kann zu Erkrankungen führen

Trinkwasser und Nahrungsmittel können in Tansania mit Keimen belastet sein, die Durchfall verursachen. Deswegen gilt wie in vielen anderen Ländern auch in Tansania die Regel: nur gegarte oder selbst geschälte Lebensmittel essen. Bei Getränken können Sie sichergehen, indem Sie nur aus Flaschen mit intakter Versiegelung trinken. Außerdem sollten Sie sich vor jeder Mahlzeit und nach dem Gang zur Toilette die Hände sorgfältig mit Seife waschen. Wenn Sie dennoch Durchfall bekommen, sollten Sie viel trinken und den Salzverlust zum Beispiel mit Elektrolytpulver aus der Apotheke ausgleichen. Dauern die Beschwerden länger als 3 Tage an, sollten Sie in eine Klinik gehen.

Darüber hinaus können in Tansania Insekten wie Mücken und Bremsen Fadenwürmer übertragen, die sogenannte Filariosen verursachen. Die ersten Symptome treten zwischen 3 Monaten und einigen Jahren nach der Infektion auf. Dazu gehören unter anderem Juckreiz, Hautschwellungen, Beschwerden im Bauchbereich, Ödeme und ein Befall der Augen.

Von Mensch zu Mensch übertragene Krankheiten

Viele Infektionen werden zunächst von Tieren auf den Menschen übertragen, aber dann im zweiten Schritt auch von Mensch zu Mensch. Als Übertragungswege kommen infrage: direkter körperlicher Kontakt, indirekt über verunreinigte Gegenstände oder durch Sprechen, Husten und Niesen über kleinste Tröpfchen. Gegen viele dieser Krankheiten, die in den unterschiedlichen Reiseländern vorkommen, können Sie sich impfen lassen. Diesen Schutz bieten wir Ihnen im Rahmen Ihrer Reiseplanung bequem und individuell zuhause an.

Krankheiten, gegen die Sie sich impfen lassen können, sind unter anderem Diphtherie, Polio (Kinderlähmung), Hepatitis A, Typhus, Hepatitis B oder Cholera.

Für andere Krankheiten besteht leider (noch) keine Impfmöglichkeit. Hier ist Ihre Fürsorge gegenüber sich selbst, aber ebenso gegenüber anderen gefragt. In Tansania gilt das insbesondere für HIV (AIDS). In Tansania besteht ein hohes Infektionsrisiko. Deshalb sollten Sie bei Intimkontakten keinesfalls auf Kondome verzichten. Denken Sie auch daran, dass HIV durch verunreinigte Spritzen oder beim Tätowieren und Piercen unter mangelnden hygienischen Bedingungen übertragen werden kann. 

Um sich vor Mensch-zu-Mensch-Infektionen mit anderen Übertragungswegen zu schützen, können Sie ebenfalls bestimmte Maßnahmen ergreifen. Wenn die Erreger durch Tröpfcheninfektion übertragen werden, können das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und das Abstandhalten zu anderen Personen helfen. Vor Schmierinfektionen über verunreinigte Gegenstände können Sie sich schützen, indem Sie sich gründlich mit Seife die Hände waschen, sich nicht ins Gesicht fassen und Desinfektionsmittel verwenden.

Was Sie für Ihre Reise nach Tansania noch beachten sollten

Wenn Sie für Ihre Reise eine Besteigung des Kilimanjaro planen, berücksichtigen Sie auch eine mögliche Höhenkrankheit. Unter Umständen kann es sinnvoll sein, vorbeugend bestimmte Medikamente mit zu nehmen, ebenso ist es ratsam, sich für die Besteigung des Kilimanjaros Zeit zu nehmen und sich entsprechend mit einem speziellen Training vorzubereiten. Besprechen Sie dies mit Ihrem/Ihrer Arzt/in. Denken Sie außerdem daran, dass in Tansania Gifttiere wie Giftschlangen und Skorpione leben. Seien Sie entsprechend vorsichtig.

Was sollte sich in der eigenen Reiseapotheke befinden?

Für jede Reise ist es empfehlenswert, eine Reiseapotheke einzupacken. So können Sie sich bei kleineren gesundheitlichen Beschwerden selbst helfen und oft Schlimmeres verhindern. Außerdem können Sie sich bereits vor Ihrer Reise in einer Apotheke über die Anwendung der wichtigsten Medikamente beraten lassen.

Ihre Reiseapotheke sollte grundsätzlich enthalten:

  • Ihre üblichen Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen müssen
  • Desinfektionsspray
  • Sonnenschutzmittel
  • Pflaster und Verbandsmaterial
  • Fieberthermometer
  • Schmerzmittel
  • Erkältungsmittel
  • Fiebersenkendes Medikament
  • Mittel gegen Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall oder Verstopfung
  • Elektrolytpulver zum Ausgleich des Salzverlustes bei Durchfall
  • Medikamente gegen die Reisekrankheit (Schwindel, Kopfschmerz, Übelkeit, Erbrechen)
  • Mittel zur Abwehr von Insekten und ggf. Zecken
  • Salben zur Linderung von Insektenstichen und Hautirritationen

Ihre Reiseimpfung schnell und einfach zuhause bekommen

Die Reiseimpfung für Tansania ist eine wichtige Vorsorge für Ihre Gesundheit, auf die Sie nicht verzichten sollten. Allerdings muss das für Sie kein großer Aufwand sein. Melden Sie sich bei reiseimpfungzuhause.de an und suchen Sie sich einen Wunschtermin für Ihre Impfungen aus. Dann kommt der/die Impfarzt/in zu Ihnen nach Hause, berät und impft Sie. So haben Sie den Kopf frei für andere Reisevorbereitungen.

Häufige Fragen

Die Empfehlungen auf dieser Seite basieren auf den Informationen der STIKO (Ständige Impfkommission) und des RKI (Robert Koch Institut).

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Die Beantwortung dieser Fragen wirkt sich auf die Empfehlungen zu allen Ländern im Warenkorb aus, ziehen Sie also alle denkbaren Umstände Ihrer Reise in Erwägung.

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