Indien

  • Ostasien
  • tropisch
123Reisetyp
Edit
Hepatitis A 
Cholera 
*
*
Japanische Enzephalitis 
*
Tollwut 
Typhus 
* Abhängig von Ihren persönlichen Reiseumständen
Hinweis:
Achtung: Polio Impf-Pflicht bei Reise in/aus Polio Endemie Ländern
Gelbfieber:
Gelbfieberimpfung verpflichtend bei Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet
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Cholera 
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Japanische Enzephalitis 
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Tollwut 
Typhus 
* Abhängig von Ihren persönlichen Reiseumständen
Hinweis:
Achtung: Polio Impf-Pflicht bei Reise in/aus Polio Endemie Ländern
Gelbfieber:
Gelbfieberimpfung verpflichtend bei Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet
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Schutz vor den richtigen Krankheitserregern:
Impfempfehlungen für Indien

Die medizinische Versorgung in Indien ist selbst in Städten und Touristenorten nicht vergleichbar mit der in Westeuropa. Gleichzeitig gibt es viele Krankheiten, mit denen Sie in Kontakt kommen könnten. Für Typhus und Hepatitis A gilt deshalb eine klare Impfempfehlung für alle Indien-Reisende. Wenn Sie über 60 Jahre alt sind, müssen Sie besonders gut für sich sorgen! Die Impfungen gegen Pneumokokken und Influenza sind dann für Sie zusätzlich zum Deutschen Standard-Impfschutz wichtig. Beachten Sie auch: Einige Impfungen wie Tetanus und Polio müssen regelmäßig aufgefrischt werden. Informieren Sie sich rechtzeitig über Ihren Impfstatus!

Wenn Sie außerhalb touristischer Zentren in ländlichen Gebieten reisen, sind weitere Impfungen empfohlen. Ihr Impfschutz sollte sich an Ihren Reisepläne orientieren!

Impfempfehlungen für Indien im Überblick:
Basisschutz

wenn Sie als Reisetyp 3 unterwegs sind

Aufenthalt ausschließlich in Großstädten oder Touristikzentren

Unterkunft und Verpflegung in Hotels bzw. Restaurants mit gehobenen bzw. westlichen Standards

Empfohlene Impfungen, die sich mit Deutschland überschneiden:

Für tagesaktuelle Reisehinweise zu Covid-19 (Corona) informieren Sie sich bitte beim Robert Koch Institut sowie beim Auswärtigen Amt.

+ Impfungen speziell für Thailand:

Zusatzschutz

wenn Sie als Reisetyp 2 unterwegs sind

Aufenthalt in Städten oder touristischen Zentren mit Trips auf’s Land

Pauschalreise, Unterkunft und Verpflegung in Hotels bzw. Restaurants mit mittleren bis gehobenen Standards

Impfungen Basisschutz

+ Zusätzliche Impfungen bei Reisen dieser Art:

  • Hepatitis B, bei Langzeitaufenthalt oder engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung
  • Tollwut, bei Kontakt mit wild lebenden Tieren
  • Cholera, für Risikopatienten
Rundum-Schutz

wenn Sie als Reisetyp 1 unterwegs sind

Reisen durch das Landesinnere unter einfachen Bedingungen

Rucksack- /Trecking- /Individualreise mit einfachen Quartieren/Hotels; Camping-Reisen, Langzeitaufenthalte, praktische Tätigkeit im Gesundheits- o. Sozialwesen, enger Kontakt zur einheimischen Bevölkerung wahrscheinlich

Impfungen Basis- und Zusatzschutz

+ Zusätzliche Impfungen bei Reisen dieser Art:

  • Japanische Enzephalitis, bei Aufenthalt in ländlichen Gebieten

  • Meningokokken (A, C, W, Y; bei Langzeitaufenthalt oder engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung)

Pflichtimpfungen bei der Einreise nach Indien

Bei der Direkteinreise aus Deutschland sind keine Impfnachweise Pflicht. Reisen Sie aber aus einem Gelbfieber-Gebiet ein oder haben Sie sich dort innerhalb 6 Tagen vor Einreise für mehr als 12 Stunden aufgehalten, müssen Sie eine Gelbfieber-Impfung nachweisen. Selbst nach einem kürzeren Zwischenstopp, beispielsweise für einen Transit, kann eine Impfbescheinigung verlangt werden. Es gelten Ausnahmen für Kinder unter 9 Monaten und Reisende mit einer ärztlichen Befreiung von der Impfung. Außerdem müssen Sie eine Polio-Impfung nachweisen, wenn Sie aus einem ausgewiesenen Polio-Gebiet nach Indien einreisen möchten. Die Impfung muss spätestens 4 Wochen vor Einreise erfolgen.

Die Reiseimpfung kann nicht vor allen Krankheiten in Indien schützen

Vorsicht vor Krankheiten, die durch Mückenstiche übertragen werden

Gleich mehrere häufige Krankheiten in Indien, gegen die es keine Impfungen gibt, werden von Mücken übertragen. Dazu gehören Dengue-Fieber, Chikungunya, Malaria und Zika. Die Dengue-Infektion löst akutes Fieber mit starken Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen aus. Das Chikungunya-Fieber verläuft mit ähnlichen Symptomen wie Dengue. Eine Zika-Virus-Infektion kann nicht nur durch Mücken, sondern auch sexuell übertragen werden. Es können Symptome wie Fieber, Hautausschlag, Kopfschmerzen, Gelenk- und Muskelschmerzen sowie Entzündungen der Augenbindehaut auftreten. Eine besondere Gefahr besteht während der Schwangerschaft. Die Zika-Virus-Infektion kann schwere Fehlbildungen des Gehirns beim ungeborenen Kind verursachen. Schwangere sollten deshalb nicht in Zika-Gebiete reisen.

Malaria, das sogenannte „Sumpf-Fieber“, kommt überall und ganzjährig unter 2000 Höhenmetern in Indien vor. Während und nach der Regenzeit von Mai bis November ist das Risiko einer Infektion etwas höher. Vorbeugend ist die Einnahme von Malaria-Medikamenten möglich. 

Konsequenter Mückenschutz ist aber gegen alle vier Krankheiten das A und O! Verwenden Sie zum Schutz im Freien körperbedeckende Kleidung und schützen Sie freie Körperstellen durch insektenabwehrende Mittel. Achtung, Mücken-Sprays müssen oft nach 2-4 Stunden aufgefrischt werden. Halten Sie sich in der Dämmerung und am Abend möglichst in klimatisierten Räumen auf. Mücken fliegen nicht vom Warmen ins Kalte. Verwenden Sie nachts zum Schlafen Mosquitonetze und nutzen Sie Verdampfer oder Räucherspiralen mit insektenabwehrenden Mitteln.

Nicht durch Mücken übertragene Krankheiten

Darüber hinaus kommen in Indien parasitäre Krankheiten vor wie Leishmaniose. Es besteht keine Möglichkeit, sich dagegen impfen zu lassen. Sandmücken übertragen die Erreger von Leishmaniose. Symptome der Erkrankung sind Fieber, Kopfschmerzen und Müdigkeit, die noch Monate nach der Infektion erstmalig auftreten können. Außerdem kann Leishmaniose zur Zerstörung von Knorpel und Bindegewebe führen, wovon hauptsächlich die Nasenscheidewand betroffen ist. Lange Kleidung und abwehrende Mittel zum Auftragen auf die Haut sind auch hilfreich gegen Stiche von Sandmücken und zum Schutz vor Leishmaniose.

Manche Krankheiten können durch Hygienemängel verbreitet werden

Darmerkrankungen durch mangelnden Hygiene sind landesweit sehr typisch. Gegen viele Erreger gibt es keine Impfung. Umso wichtiger ist es, sich durch häufiges Händewaschen und umsichtige Ernährung zu schützen. Grundsätzliche gilt: „Peel it, boil it, cook it or forget it“. Trinken Sie nie Leitungswasser und verwenden Sie nur Eiswürfel aus sicherem Trinkwasser. Trinken Sie Wasser stattdessen aus Flaschen, bei denen der Sicherungsring intakt ist. Auch zum Zähneputzen sollten Sie kein Leitungswasser verwenden. Salate und Rohkost können ein weiteres Risiko sein. Essen Sie Obst und Gemüse nur, wenn es geschält oder gekocht werden kann. Meiden Sie rohe Lebensmittel, Meeresfrüchte oder nicht erhitzte tierische Produkte im Allgemeinen. Dazu gehört leider auch Eis! Außerdem können öffentliche Schwimmbäder und Lagunen verunreinigt sein. Schwimmen Sie dort nicht, da sie dabei möglicherweise Wasser schlucken. Gechlorte Pools und offenen Meerwasser sind meist unbedenklich.

Darüber hinaus können Insekten wie Mücken und Bremsen Fadenwürmer übertragen, die Filariosen verursachen. Die ersten Symptome treten zwischen 3 Monaten und einigen Jahren nach der Infektion auf. Dazu gehören unter anderem Juckreiz, Hautschwellungen, Beschwerden im Bauchbereich, Ödeme und ein Befall der Augen. Der umfassende Mückenschutz kann hier ebenfalls zur Vorbeugung dienen.

Einige Krankheiten werden direkt von Mensch zu Mensch übertragen

Die Überträger vieler Infektionskrankheiten sind zunächst Tiere. Ist der Mensch einmal infiziert, können dann weitere Infektionen oft auch von Mensch zu Mensch weitergegeben werden. Als Übertragungswege kommen infrage: direkter körperlicher Kontakt, indirekt durch Schmierinfektionen über verunreinigte Gegenstände oder durch Sprechen, Husten und Niesen über kleinste Tröpfchen. Gegen eine Vielzahl dieser Erkrankungen können Sie sich mittlerweile mit einer Impfung schützen, deren Erreger in den unterschiedlichen Reiseländern vorkommen. Diesen Schutz bieten wir Ihnen im Rahmen Ihrer Reiseplanung bequem und individuell zuhause an.

Vor diesen Krankheiten kann eine Impfung schützen Hepatitis B, Hepatitis A, Cholera, Polio (Kinderlähmung), Diphtherie oder Typhus.

Für andere Krankheiten besteht leider (noch) keine Impfmöglichkeit. Hier ist Ihre Fürsorge gegenüber sich selbst, aber ebenso gegenüber anderen gefragt. In Indien zählt insbesondere HIV (AIDS) dazu. Bei sexuellen Kontakten sollten Sie sich daher stets mit Kondomen schützen. Denken Sie auch daran, dass das humane Immunschwäche-Virus (HIV) durch verunreinigte Spritzen oder beim Tätowieren und Piercen unter mangelnden hygienischen Bedingungen übertragen werden kann.

 

Weitere Maßnahmen helfen Ihnen, um sich vor Infektionen zu schützen, die von Mensch zu Mensch auf anderem Weg weitergegeben werden. Zum Schutz vor Tröpfcheninfektionen können Sie einen Mund-Nasen-Schutz tragen und Abstand zu anderen Personen halten. Ist eine Übertragung durch Schmierinfektionen über verunreinigte Gegenstände möglich, können Sie sich durch gründliches Händewaschen mit Seife schützen und Desinfektionsmittel verwenden. Außerdem sollten Sie sich nicht ins Gesicht fassen.

Was Sie außerdem tun können

In vielen Distrikten Indiens ist der Boden, aus dem das Grundwasser gewonnen wird, mit Arsen belastet. Für Reisende, die sich nur kurz in Indien aufhalten, ist die Dosis nicht bedenklich. Vor längeren Reisen in ein betroffenes Gebiet sollten Sie vorsorglich den Rat eines Experten einholen.

Was sollte sich in der eigenen Reiseapotheke befinden?

Für jede Reise ist es empfehlenswert, eine Reiseapotheke einzupacken. So können Sie sich bei kleineren gesundheitlichen Beschwerden selbst helfen und oft Schlimmeres verhindern. Außerdem können Sie sich bereits vor Ihrer Reise in einer Apotheke über die Anwendung der wichtigsten Medikamente beraten lassen.

Ihre Reiseapotheke sollte grundsätzlich enthalten:

  • Ihre üblichen Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen müssen
  • Desinfektionsspray
  • Sonnenschutzmittel
  • Pflaster und Verbandsmaterial
  • Fieberthermometer
  • Schmerzmittel
  • Erkältungsmittel
  • Fiebersenkendes Medikament
  • Mittel gegen Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall oder Verstopfung
  • Elektrolytpulver zum Ausgleich des Salzverlustes bei Durchfall
  • Medikamente gegen die Reisekrankheit (Schwindel, Kopfschmerz, Übelkeit, Erbrechen)
  • Mittel zur Abwehr von Insekten und ggf. Zecken
  • Salben zur Linderung von Insektenstichen und Hautirritationen

Ihre Reiseimpfung schnell und einfach zuhause bekommen

Die Reiseimpfung für Indien ist eine wichtige Vorsorge für Ihre Gesundheit, auf die Sie nicht verzichten sollten. Allerdings muss das für Sie kein großer Aufwand sein. Melden Sie sich bei reiseimpfungzuhause.de an und suchen Sie sich einen Wunschtermin für Ihre Impfungen aus. Dann kommt der/die Impfarzt/in zu Ihnen nach Hause, berät und impft Sie. So haben Sie den Kopf frei für andere Reisevorbereitungen.

Häufige Fragen

Die Empfehlungen auf dieser Seite basieren auf den Informationen der STIKO (Ständige Impfkommission) und des RKI (Robert Koch Institut).

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