Afghanistan

  • Westasien
  • kontinental
  • trocken
  • tropisch
123Reisetyp
Edit
Hepatitis A 
Cholera 
*
Tollwut 
Typhus 
* Abhängig von Ihren persönlichen Reiseumständen
Hinweis:
Achtung: Polio Impf-Pflicht bei Aufenthalt über 4 Wochen
Gelbfieber:
Gelbfieberimpfung verpflichtend bei Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet
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Cholera 
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Tollwut 
Typhus 
* Abhängig von Ihren persönlichen Reiseumständen
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Achtung: Polio Impf-Pflicht bei Aufenthalt über 4 Wochen
Gelbfieber:
Gelbfieberimpfung verpflichtend bei Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet
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Auf der ganzen Welt lauern Krankheitserreger: Impfempfehlungen für Afghanistan

Durch Impfungen lernt das Immunsystem, Krankheiten gezielt zu bekämpfen. Unterwegs auf Reisen bleiben wir nicht vor Krankheitserregern verschont. Informieren Sie sich am besten vor Ihrer Reise, welche Impfungen für das Reiseziel empfehlenswert sind.

Gerade bei westasiatischen Reisezielen wie Afghanistan können wir auf andere Krankheitserreger treffen als zuhause. Wenn Sie die Möglichkeit einer Reiseimpfung wahrnehmen, müssen Sie sich um einige schwere Krankheiten keine Sorgen mehr machen.

Unter den Impfempfehlungen für Afghanistan finden Sie auch Impfungen, die Sie vielleicht schon haben. Dennoch sollten Sie Ihren Impfschutz überprüfen und Ihre Reiseimpfung für Afghanistan etwa sechs Wochen vor der Reise entsprechend vervollständigen.

Die Impfempfehlungen für Afghanistan sind:
Basisschutz

wenn Sie als Reisetyp 3 unterwegs sind

Aufenthalt ausschließlich in Großstädten oder Touristikzentren

Unterkunft und Verpflegung in Hotels bzw. Restaurants mit gehobenen bzw. westlichen Standards

Impfempfehlungen, die sich mit Deutschland überschneiden:

Für tagesaktuelle Reisehinweise zu Covid-19 (Corona) informieren Sie sich bitte beim Robert Koch Institut sowie beim Auswärtigen Amt.

+ Impfungen speziell für Afghanistan:

Zusatzschutz

wenn Sie als Reisetyp 2 unterwegs sind

Aufenthalt in Städten oder touristischen Zentren mit Trips auf’s Land

Pauschalreise, Unterkunft und Verpflegung in Hotels bzw. Restaurants mit mittleren bis gehobenen Standards

Impfungen Basisschutz

+ Zusätzliche Impfungen bei Reisen dieser Art:

  • Hepatitis B, bei Langzeitaufenthalt oder engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung
  • Tollwut, bei Kontakt mit wild lebenden Tieren
  • Cholera
Rundum-Schutz

wenn Sie als Reisetyp 1 unterwegs sind

Reisen durch das Landesinnere unter einfachen Bedingungen

Rucksack- /Trecking- /Individualreise mit einfachen Quartieren/Hotels; Camping-Reisen, Langzeitaufenthalte, praktische Tätigkeit im Gesundheits- o. Sozialwesen, enger Kontakt zur einheimischen Bevölkerung wahrscheinlich

Impfungen Basis- und Zusatzschutz

+ Zusätzliche Impfungen bei Reisen dieser Art:

Besteht eine Impfpflicht für die Einreise nach Afghanistan?

Für die Einreise direkt nach Afghanistan besteht keine Impfpflicht.

Reisen Sie aber aus einem Gelbfieber-Gebiet nach Afghanistan, ist ein Nachweis über eine Gelbfieber-Impfung erforderlich. Das gilt in der Regel, wenn Sie sich länger als zwölf Stunden in einem Gelbfieber-Gebiet aufhalten. Aber auch bei kürzeren Zwischenstopps kann unter Umständen eine Impfbescheinigung verlangt werden.

Reiseimpfung für Afghanistan nicht gegen alle Krankheiten möglich

Mückenübertragene Erkrankungen

In Afghanistan können Mücken Krankheiten wie Malaria oder Phlebotomus-Fieber übertragen, gegen die keine Reiseimpfung schützen kann.

Malaria kommt in vielen Teilen von Afghanistan vor. Je nach Region ist das Risiko unterschiedlich hoch. Für Reisen mit hohem Malaria-Risiko kann es ratsam sein, vorbeugend eine Malariaprophylaxe einzunehmen. Bei Symptomen wie hohem, wiederkehrendem Fieber, Schüttelfrost und Magen-Darm-Krämpfen sollten Sie in ein größeres Krankenhaus gehen.

Das Phlebotomus-Fieber wird durch kleine Sandmücken übertragen. Durch die Infektion können Symptome wie Rücken- und Kopfschmerzen sowie eine Lichtempfindlichkeit entstehen. Zu Komplikationen kommt es nur selten.

Da keine wirksamen Impfungen gegen diese Krankheiten existieren, sollten Sie sich mit langer Kleidung vor Mückenstichen schützen und auf freie Hautstellen Antimückenmittel auftragen. In Räumen können Sie Verdampfer oder Ähnliches als zusätzlichen Mückenschutz einsetzen, die eine abtötende Wirkung auf Insekten besitzen. Beim Schlafen können Sie sich mit einem Moskitonetz schützen.

Nicht durch Mücken übertragene Krankheiten

In Afghanistan besteht das Risiko einer Ansteckung mit parasitären Krankheiten wie Leishmaniose oder Mittelmeer Fleckfieber. Eine schützende Reiseimpfung dagegen existiert nicht.

Dämmerungsaktive Sandmücken können die Krankheit Leishmaniose übertragen. Die Erkrankung kann Fieber, Kopfschmerzen und Müdigkeit hervorrufen sowie Knorpel und Bindegewebe zerstören. Vor allem die Nasenscheidewand ist davon betroffen.

Das Mittelmeer-Fleckfieber wird von Zecken übertragen. Es können Symptome wie hohes Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen und Hautausschlag entstehen. Häufig ist am Zeckenstich eine Rötung mit schwarzer Stelle in der Mitte erkennbar.

Um sich vor anderen Parasiten zu schützen, sollten Sie am besten deren Lebensraum meiden. Lange Kleidung und abwehrende Mittel zum Auftragen auf die Haut können gegen Insekten und Spinnentiere helfen.

Durch Hygienemängel ausgelöste Krankheiten

In Afghanistan sind aufgrund mangelhafter hygienischer Zustände Durchfallerkrankungen wie Diarrhö keine Seltenheit. Wenn Sie aber ein paar Hygieneregeln beherzigen, können Sie eine Erkrankung vermeiden.

Verschiedene Erreger können Diarrhö verursachen. Zum Ausgleich des Wasser- und Salzverlustes sollten Sie viel trinken und beispielsweise Elektrolytpulver aus der Apotheke einnehmen. Wenn die Beschwerden länger als 3 Tage andauern, sollten Sie eine Klinik aufsuchen.

Sie können sich vor Durchfallerkrankungen schützen, indem Sie vermehrt auf Hygiene achten. Das Händewaschen vor jeder Mahlzeit und nach dem Toilettengang ist besonders wichtig. Darüber hinaus sollten Sie auf Lebensmittel wie Eis, Mayonnaise, Salat und ungeschältes Obst lieber verzichten. Sie könnten mit Keimen verunreinigt sein. Bei Getränken können Sie sichergehen, indem Sie nur aus Flaschen mit geschlossenem Sicherheitsring trinken.

Von Mensch zu Mensch übertragene Krankheiten

Viele Infektionen werden von Tieren auf den Menschen übertragen, aber dann im zweiten Schritt auch von Mensch zu Mensch. Eine Infektion erfolgt je nach Erreger durch direkten Körperkontakt, indirekt über verunreinigte Gegenstände oder über kleinste Tröpfchen, die beim Sprechen, Husten und Niesen ausgeschieden werden. Gegen viele dieser Krankheiten, die in den unterschiedlichen Reiseländern vorkommen, können Sie sich impfen lassen. Mit unserem Impfangebot für zuhause erhalten Sie diesen Schutz ganz bequem und individuell. Krankheiten, gegen die Sie sich impfen lassen können, sind unter anderem Typhus, Cholera, Diphtherie, Hepatitis A oder Hepatitis B. Gegen andere Krankheiten ist bislang leider keine Impfung möglich. Hier ist Ihre Fürsorge gegenüber sich selbst, aber ebenso gegenüber anderen gefragt. Das sind insbesondere HIV (AIDS).

Des Weiteren ist in Afghanistan das Risiko einer Ansteckung mit dem humanen Immunschwäche-Virus (HIV) erhöht. Kondome sollten daher bei Intimkontakten als Schutz selbstverständlich sein. ine HIV-Infektion kann aber auch durch verunreinigte Spritzen oder beim Tätowieren und Piercen unter mangelhaften hygienischen Bedingungen zustande kommen.

Als Schutz vor Krankheiten, die von Mensch zu Mensch übertragen werden, können Sie sich mit bestimmten Maßnahmen schützen Wenn die Erreger durch Tröpfcheninfektion übertragen werden, können das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und das Abstandhalten zu anderen Personen helfen. Kann die Krankheit über verunreinigte Gegenstände übertragen werden, sollten Sie sich die Hände sorgfältig mit Seife waschen und sich nicht ins Gesicht fassen. Zusätzlich können sie Desinfektionsmittel benutzen. Erfolgt eine Infektion über Körperflüssigkeiten, können Sie das Risiko durch Kontaktvermeidung reduzieren. Bei sexuellen Kontakten sollten Sie unbedingt Kondome verwenden. Zudem sollten Sie unter anderem im Krankenhaus sowie beim Tätowieren und Piercen vermehrt auf hygienische Bedingungen achten.

Was sollte sich in der eigenen Reiseapotheke befinden?

Für jede Reise ist es empfehlenswert, eine Reiseapotheke einzupacken. So können Sie sich bei kleineren gesundheitlichen Beschwerden selbst helfen und oft Schlimmeres verhindern. Außerdem können Sie sich bereits vor Ihrer Reise in einer Apotheke über die Anwendung der wichtigsten Medikamente beraten lassen.

Ihre Reiseapotheke sollte grundsätzlich enthalten:

  • Ihre üblichen Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen müssen
  • Desinfektionsspray
  • Sonnenschutzmittel
  • Pflaster und Verbandsmaterial
  • Fieberthermometer
  • Schmerzmittel
  • Erkältungsmittel
  • Fiebersenkendes Medikament
  • Mittel gegen Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall oder Verstopfung
  • Elektrolytpulver zum Ausgleich des Salzverlustes bei Durchfall
  • Medikamente gegen die Reisekrankheit (Schwindel, Kopfschmerz, Übelkeit, Erbrechen)
  • Mittel zur Abwehr von Insekten und ggf. Zecken
  • Salben zur Linderung von Insektenstichen und Hautirritationen

Ihre Reiseimpfung schnell und einfach zuhause bekommen

Die Reiseimpfung für Afghanistan ist eine wichtige Vorsorge für Ihre Gesundheit, auf die Sie nicht verzichten sollten. Allerdings muss das für Sie kein großer Aufwand sein. Melden Sie sich bei reiseimpfungzuhause.de an und suchen Sie sich einen Wunschtermin für Ihre Impfungen aus. Dann kommt der/die Impfarzt/in zu Ihnen nach Hause, berät und impft Sie. So haben Sie den Kopf frei für andere Reisevorbereitungen.

Häufige Fragen

Die Empfehlungen auf dieser Seite basieren auf den Informationen der STIKO (Ständige Impfkommission) und des RKI (Robert Koch Institut).

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