Tollwut

Schützen Sie sich vor einem unausweichlich tödlichen Krankheitsverlauf.

 

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Die Krankheit Tollwut wird durch das Rabies-Virus verursacht, das über Tierbisse oder Hautverletzungen in den menschlichen Körper gelangt. Wer sich ungeimpft mit Tollwut infiziert und nicht unmittelbar mit Antikörpern (Immunglobulinen) behandelt werden kann, hat kaum Überlebenschancen. Denn ist die Krankheit einmal ausgebrochen, ist sie nicht behandelbar und endet immer tödlich. 

Ein Biss kann ausreichen – Ansteckung mit der Tollwut

Die Krankheit wird durch Bisswunden übertragen. Streunende Hunde und Katzen, aber auch Fledermäuse und Affen gelten als mögliche Krankheitsüberträger. Das Rabies-Virus kann jedoch auch über Hautverletzungen in den Körper gelangen. Gerade in strukturschwachen Ländern mit vielen wilden Hunden ist das Ansteckungsrisiko besonders hoch. 

Kontaminiertes Wasser
Verunreinigte Nahrungsmittel
Kontaktinfektion
Austausch von Körperflüssigkeiten

Krankheitsverlauf – So verbreiten sich Rabies-Viren im Körper

Die Inkubationszeit ist unterschiedlich. Zwischen der Ansteckung und dem Ausbruch der Krankheit können Tage, manchmal aber auch Jahre vergehen.

 

Zunächst macht sich eine Infektion durch unspezifische Symptome wie Taubheit an der Bisswunde, Kopfschmerzen, Erbrechen und Fieber bemerkbar. Das Virus wandert dann in Muskel- und Nervenzellen Richtung Rückenmark und Gehirn weiter. Dort angekommen, zeigt sich die Krankheit mit Lichtscheu, Unruhe und Reizbarkeit. Im weiteren Verlauf folgen Muskelkrämpfe, beispielsweise Störungen der Atem- und Schluckmuskulatur, bis schließlich Lähmungen, Koma und Atemstillstand eintreten. 

Es hilft nicht viel – Behandlungsmöglichkeiten der Tollwut

Möglich ist nach einem Biss lediglich eine gute Wunddesinfektion in Kombination mit einer unmittelbaren Injektion von Antikörpern (Immunglobulinen), um einer Infektion mit der Krankheit zuvorzukommen. Ist der Tollwut-Erreger ungehindert im Körper unterwegs, ist nur noch eine schmerzlindernde Begleitung des/der Erkrankten möglich.

Tollwut-Risiko: Nicht überall ist die Tollwut ausgerottet

Durch erfolgreiche Impfung von Füchsen und Haustieren konnte die Tollwut in Deutschland erfolgreich ausgerottet werden. Auch Nordamerika, Australien und das übrige Europa gelten als tollwutfreie Kontinente, doch wer eine Reise in andere Regionen der Welt plant, sollte eine Impfung erwägen. 

Nur eine Impfung oder eine unmittelbare Behandlung mit Antikörpern (Immunglobulinen) schützen vor dem Ausbruch der Krankheit. Weltweit sterben immer noch rund 59.000 Menschen an einer Infektion mit Tollwut, darunter viele Kinder. Vor allem Indien, die Philippinen, China, Nepal und Thailand sind stark betroffen, zudem aber auch Äthiopien.

Impfschutz gegen Tollwut – Planen Sie die Impfung rechtzeitig ein!

Wenn Sie in einem Gebiet mit Tollwut-Gefahr unterwegs sind, sollten Sie Ihre Impfung rechtzeitig einplanen. Die Impfung gegen Tollwut schützt Sie nach 3 Dosen innerhalb von 21 oder 28 Tagen. Voller Impfschutz besteht etwa 2 Wochen nach Abschluss der Grundimmunisierung. Auffrischimpfungen können eventuell notwendig sein. Mehr zum Ablauf der Impfung lesen Sie hier.

Impfung
Tollwut

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