Tetanus

Vor lebensbedrohlichem Wundstarrkrampf sollten Sie sich schützen, egal wo Sie sich aufhalten.

 

Die Krankheit Tetanus – Alle Länder betroffen

Ganz unabhängig von Ihrer Reise sollten Sie generell gegen Tetanus geschützt sein – denn das Tetanus-Bakterium führt zu oft tödlich endendem Wundstarrkrampf. Doch besonders hoch ist das Risiko, wenn die medizinische Versorgung unzureichend und nicht schnell genug erreichbar ist, wie es auf Reisen leicht der Fall sein kann.

In Ländern mit feucht-warmem Klima kommt die Krankheit noch häufig vor. Besonders betroffen sind Indien, Nepal, Bangladesch, Kenia, Uganda und Ghana, die auch entsprechend niedrige Impfraten haben.  

In Deutschland gehört die Impfung gegen Tetanus zum Standard und die Erkrankung ist deshalb selten geworden. Prüfen sie unbedingt vor Ihrer Reise, ob Sie einen vollständigen Impfschutz in der Kindheit erhalten haben und erwägen Sie Auffrischimpfungen – diese alle 10 Jahre.

Ansteckung und Übertragung – Kleiner Splitter, giftige Wunde

Arbeiten oder Sport im Freien, der Kontakt mit Erde oder Tierkot – das sind Tätigkeiten, bei denen Sie leicht mit dem Tetanus-Bakterium in Kontakt kommen könnten. Über kleinste und größere Wunden, beispielsweise verursacht durch kleine Splitter oder Dornen, kann der Erreger in den Körper eindringen, wenn die Wunde nicht fachgerecht versorgt wird. 

Schlecht ist es, wenn unreine Wunden nicht genug Luft bekommen. Dann finden die Bakterien ihren Weg in den Blutkreislauf und verbreiten ein starkes Gift.

 

Wichtig: Der Erreger kann jahrelang im Erdreich überleben und auch unbemerkt über kleinste Verletzungen in den Körper eindringen, die nicht einmal bemerkt werden. Dann kann ein Impfschutz lebensrettend sein.

Kontaminiertes Wasser
Verunreinigte Nahrungsmittel
Kontaktinfektion
Austausch von Körperflüssigkeiten

Symptome und Krankheitsverlauf – Muskelkrämpfe, die den Atem nehmen

Typisch für Tetanus sind starke, schmerzhafte Muskelkrämpfe, die zum Beispiel durch Licht, Berührung oder Geräusche ausgelöst werden. Häufig ist auch die Kiefermuskulatur betroffen, sodass es wirkt, als würde der/die Infizierte grinsen. Gefährlich werden Krämpfe der Atem- und Schluckmuskulatur, denn daran können die Erkrankten ersticken. 

Nur moderne intensivmedizinische Versorgung kann das Leben der Betroffenen noch retten. 10 bis 20 Prozent der Patienten versterben dennoch an der Krankheit, meistens an Atemnot oder Herzversagen. 


Bedenken Sie: In vielen Reiseländern steht Ihnen keine gute intensivmedizinische Versorgung zur Verfügung. Die Impfung vor der Reise schützt Sie zuverlässig.

Die Behandlung von Tetanus

Die Behandlung der Krankheit besteht im ersten Schritt in einer guten Wundversorgung. So kann man dem Ausbruch der Krankheit manchmal noch zuvorkommen. Gut gereinigte Wunden, die mit viel Luft heilen können, werden seltener zum Problem. Denn dann können die Tetanus-Bakterien ihr Gift, das Krämpfe und Lähmungen auslöst, nicht freisetzen. 

Sicherheitshalber erhalten ungeimpfte Patienten nach Unfällen oder Verletzungen in Ländern mit gutem Gesundheitssystem sogenannte Immunglobuline: Antikörper, die das Gift der Tetanus-Bakterien unschädlich machen können. Zusätzlich erfolgt akut die Impfung gegen Tetanus. Nur die sehr rasche Aktiv-Passiv-Therapie kann unter Umständen helfen, wenn eine Infektion bereits erfolgt ist! 

Nur modernste Medizin bringt Überlebenschancen

Doch wenn die rechtzeitige Behandlung fehlt und sich das Gift im Blut verbreiten kann, bricht die Krankheit aus. Dann kann sie nur noch mit hohem medizinischem Aufwand eingedämmt werden: Oft werden die Erkrankten im Krankenhaus in ein künstliches Koma verlegt, mit Antibiotikum und hochkonzentrierten Tetanus-Antikörpern behandelt. 

Eine schnelle, hochmoderne Versorgung bietet Überlebenschancen. Doch die Behandlung ist in vielen Ländern nicht gewährleistet! Daher wird die Impfung empfohlen.

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Tetanus

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