Röteln

In der Schwangerschaft können sie das Ungeborene schädigen – schützen Sie sich schon vorher!

 

Die Krankheit Röteln – In Deutschland selten geworden, weltweit noch häufig

Die Röteln gehören nicht zu den klassischen Reisekrankheiten: Für die meisten Reisenden sind sie nicht dramatisch. Für Schwangere kann die Erkrankung jedoch verheerend ausgehen, denn Ungeborene, die über die Mutter mit dem Virus infiziert werden, kommen häufig mit schweren Behinderungen zur Welt.

Wegen der hohen Impfraten ist die Krankheit in Deutschland ein geringes Risiko, doch in vielen afrikanischen Ländern und im westpazifischen und ostasiatischen Raum kommt sie noch häufiger vor. Ein Grund mehr, vor Reisen einen Blick in den Impfpass zu werfen: Für Frauen mit Kinderwunsch, aber auch für Reisende im Umfeld von Schwangeren gilt das besonders.

Ansteckung und Übertragung – Von der Mutter auf das Kind

Röteln werden über Tröpfchen- oder Schmierinfektion von Mensch zu Mensch übertragen. Husten, Niesen, Sprechen oder Gegenstände wie Türklinken oder Besteck bieten dem Erreger Gelegenheit, sich zu verbreiten. 

Über die Schleimhäute gelangen sie dann in den Körper des nächsten „Wirts“. Ist dieser nicht geimpft, kann das Immunsystem den Eindringling nicht erkennen und unschädlich machen. Die Krankheit nimmt ihren Lauf. Mutter und Embryo bilden eine „körperliche Einheit“ und machen eine Röteln-Krankheit gemeinsam durch.

Wichtig: Weil die Krankheit ohne Symptome verlaufen kann, können die Röteln auch unbewusst weitergegeben werden.

Kontaminiertes Wasser
Verunreinigte Nahrungsmittel
Kontaktinfektion
Austausch von Körperflüssigkeiten

Symptome und Krankheitsverlauf von Röteln – Hautausschlag ist klassisch

Als Erwachsener sollten Sie gegen „Kinderkrankheiten“ immun sein – durch Impfung oder überstandene Krankheit! Wie bei vielen klassischen Kinderkrankheiten verlaufen auch die Röteln in der Kindheit harmloser als im Erwachsenenalter. Kinder stecken sie meist besser weg.

Typisch ist Hautausschlag im Gesicht – er fängt hinter den Ohren an –, der sich dann über den ganzen Körper ausbreitet. Erkältungssymptome, geschwollene Lymphknoten und leichtes Fieber können dazukommen, manchmal auch Bindehautentzündung. Nach etwa 1 Woche ist es überstanden. 

Bei Jugendlichen und Erwachsenen können sich eine Bronchitis und Schmerzen in den Gelenken, im ungünstigsten Fall auch Herzmuskelentzündung und Gehirnentzündung entwickeln. Richtig problematisch ist es, wenn sich Schwangere mit den Röteln infizieren. Das Neugeborene kommt dann oft mit Schäden an den Augen, Taubheit und Herzfehler zur Welt.

Die Diagnose

Häufig verläuft die Krankheit ganz ohne Symptome und daher unbemerkt. Eine Blutuntersuchung zeigt, ob die Krankheit schon durchgemacht wurde, keine Immunität besteht oder eine akute Infektion vorliegt. Diese Blutuntersuchung ist auch für Schwangere sinnvoll. Auch ein Urintest kann eine akute Infektion aufdecken.

 

Die Behandlung von Röteln – Nur Linderung ist möglich

Die Röteln müssen nicht mit Medikamenten behandelt werden. Die Symptome verschwinden gerade bei Kindern oft von selbst wieder. Manchmal werden fiebersenkende Mittel oder Schmerzmittel eingesetzt.

Die Röteln-Impfung schützt

Gegen Röteln werden in Deutschland häufig schon Kinder ab dem elften Lebensmonat mit der Kombinationsimpfung MMR (Mumps-Masern-Röteln-Impfung) geimpft. Je nach Hersteller ist eine Auffrischung der Impfung empfohlen. Fehlt sie, ist eine Erkrankung im Erwachsenenalter auch nach einer Impfung möglich!

Werfen Sie einen Blick in Ihren Impfpass, dort können Sie nachlesen, ob und wie viele Impfungen Sie erhalten haben. Auch eine Blutuntersuchung kann sinnvoll sein, gerade wenn Sie als Frau im gebärfähigen Alter nicht wissen, ob Sie immun sind. Während einer Schwangerschaft ist die Impfung nicht möglich!

Mehr zur MMR-Impfung erfahren Sie hier.

Impfung
Röteln

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