Pneumokokken-Infektion

Die Bakterien, die fast jeder von uns im Hals hat – bei Immungeschwächten können sie Lungenentzündungen auslösen.

 

Pneumokokken – Für immungeschwächte Menschen riskant

Lungenentzündungen sind in Industriestaaten eine der häufigsten Todesursachen. Oft sind Pneumokokken verantwortlich, die weltweit vorkommen. Sie siedeln sich zeitweise im Nasen-Rachen-Raum bei fast allen Menschen an und verursachen eigentlich keine Symptome. Doch wenn sich die Bakterien in andere Körperbereiche ausbreiten, können sie Lungenentzündungen (Pneumonien) und Mittelohrentzündungen verursachen. 

Besonders häufig betrifft das Menschen mit geschwächtem oder noch nicht ausgebildetem Immunsystem wie Babys, Kinder und alte Menschen. Für diese Risikogruppen ist eine Impfung empfehlenswert.

Ansteckung und Übertragung – Bakterien-Infektion aus dem eigenen Rachen

Beim Husten oder Niesen werden die Bakterien über feine Tröpfchen übertragen.

Tröpfcheninfektion

Symptome

Je nach Immunsystem des/der Betroffenen können sich unterschiedliche Krankheiten entwickeln.

Dazu gehören Krankheiten rund um den Rachenraum (lokale Infektionen), beispielsweise Mittelohrentzündungen, Bindehautentzündungen, Infektion der Bronchien und der Lunge.

Aber auch Krankheitsbilder, die sich auf den ganzen Körper auswirken, werden den Pneumokokken zugeschrieben (systemische Infektion). Das können Blutvergiftung, Gehirnhautentzündung und Entzündung des Bauchfells sein. Diese sind zwar behandelbar, gehen aber trotzdem relativ häufig mit Folgeschäden einher oder sogar tödlich aus. 

Weil eine Erkrankung fast ausschließlich durch die Immunschwäche der Patienten zustande kommt, gibt es keine Epidemien und kaum Ansteckungsgefahr für Kontaktpersonen. 

Die Diagnose

Mithilfe eines Abstrichs aus dem Nasen-Rachen-Raum oder durch einen Bluttest kann eine Pneumokokken-Infektion festgestellt werden. Auch ein Labortest kann über Blut-, Gelenks- und Lungenflüssigkeit Aufschluss über den Erregertyp geben.

 

Die Behandlung von Pneumokokken – Antibiotikum immer unzuverlässiger

In den letzten Jahren kommt es zunehmend zu Resistenzen gegen Antibiotika, sie wirken nicht mehr zuverlässig gegen bestimmte Keime. Zusätzlich kommt eine medikamentöse Behandlung oft zu spät und ein schwerer Krankheitsverlauf kann dann nicht mehr aufgehalten werden.

Eine Pneumokokken-Schutzimpfung schützt Sie zuverlässiger vor vielen Pneumokokken-Typen – gerade auf Reisen! 

Die Pneumokokken-Impfung schützt

Wenn Sie auf Reisen gehen und Probleme mit den Atemwegsorganen haben, dann sollten Sie sich auf jeden Fall durch eine Impfung gegen Pneumokokken schützen. Die Impfempfehlung gilt darüber hinaus auch für alle Reisende ab 60 Jahren. Gerade während der Corona-Pandemie bietet Ihnen die Impfung einen zusätzlichen Schutz.

Für Kinder gibt es die Impfung ab der sechsten Lebenswoche mit einem Schutz gegen 13 Pneumokokken-Typen, in dieser Altersgruppe sind mehrere Dosen erforderlich zur Grundimmunisierung. Ab 2 Jahren wird eine Impfung verabreicht, die gegen 23 der häufigsten Pneumokokken-Typen schützt. 

Mehr über die Pneumokokken-Impfung lesen Sie hier.

Impfung
Pneumokokken

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