Masern

Die hochansteckende Erkrankung betrifft nicht nur Kinder. Auch Jugendlichen und Erwachsenen kann das Masern-Virus gefährlich werden. 

 

Die Krankheit Masern – Darum sollten Sie vor Reisebeginn unbedingt immun sein!

Wer eine Reise ins Ausland plant, der sollte mit Blick in den Impfpass auch seinen Masern-Impfstatus überprüfen. Mitreisende Kinder sind häufig schon geschützt, denn die Masern-Impfung ist Teil des bekannten Basisschutzes im Rahmen des von der STIKO empfohlenen Impfkalenders. Das trifft aber eben nicht immer zu: Gibt es Impflücken bei Kindern (und Erwachsenen), können diese auf Reisen plötzlich zum „Problem“ werden. Denn die Masern kommen weltweit noch häufig vor, auch wenn sie in einigen Regionen, wie beispielsweise auf dem gesamten amerikanischen Kontinent, fast ausgerottet werden konnten. 

In Entwicklungsländern, besonders in Afrika, kommt es aber immer wieder zu lokalen Masern-Epidemien mit hohen Krankheits- und Sterblichkeitszahlen bei Kindern und auch unter Erwachsenen. In Deutschland sind die Infektionszahlen stark zurückgegangen – zuletzt auch dank der Impfpflicht für Kinder (etwa in Kitas und Schulen) sowie für Mitarbeiter in Gemeinschaftseinrichtungen.

Ansteckung mit Masern – Nur 95 Prozent komplett Geimpfte verhindern einen Masernausbruch

Masernausbrüche kommen sehr schnell zustande, denn Masern-Viren sind extrem ansteckend und das schon, bevor Infizierte die ersten Symptome an sich bemerken.

Kleinste Tröpfchen tragen das Virus über die Atemluft von Mensch zu Mensch weiter. Auch Gegenstände oder Türklinken können die Erreger weitergeben.

Nur wenn 95 Prozent der Bevölkerung immun sind, kann die Ausrottung des Masern-Virus gelingen: ein erklärtes Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO)!

Tröpfcheninfektion
Kontaktinfektion
Austausch von Körperflüssigkeiten

Symptome der Masern – Ein unberechenbarer Krankheitsverlauf

Bei den meisten Menschen nach wenigen Tagen vorbei – bei einigen Infizierten aber eine Krankheit mit lebenslangen Folgen wie geistiger Behinderung oder Lähmung. Die Masern sind unberechenbar.

Erste Symptome ähneln einer Erkältung und bringen Husten, Fieber, Müdigkeit und Kopfschmerzen. Dann ist der typische Hautausschlag mit roten Flecken im Gesicht, am Hals und schließlich am ganzen Körper zu sehen. Im besten Fall ist es nach 3 bis 4 Tagen überstanden.

Weil die Masern das Immunsystem schwächen, geht die Krankheit aber häufig mit Mittelohrentzündung oder Bronchitis weiter. Lungenentzündungen sind besonders gefürchtet. 4 bis 11 von 10.000 Masern-Infizierten entwickeln noch Jahre nach der überstandenen Krankheit eine Gehirnentzündung, die die unaufhaltsame Zerstörung des Gehirns bedeutet.

Die Diagnose

Flecken an den Innenseiten der Wangen auf Höhe der Backenzähne? Erkältungssymptome?

Lassen sich Antikörper im Blut nachweisen oder stellt man Virus-Genom im Speichel und im Urin fest, ist die Diagnose klar.

Die Behandlung Behandlung – Es hilft nicht viel

Jetzt hilft vor allem Bettruhe, denn gegen Masern gibt es keine Medikamente. Für Kranke mit geschwächtem Immunsystem ist das eine kritische Situation.

Nur die Masern-Impfung schützt zuverlässig

Die Impfung ist der einzig wirksame Schutz gegen die Krankheit: Der MMR-Kombinationsimpfstoff schützt zugleich auch gegen Mumps und Röteln.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die MMR-Impfung bei Kindern im Alter von 11 bis 15 Monaten durchzuführen. Ab dann sorgt sie für lebenslangen Schutz.

Sind Sie nach 1970 geboren? Unter diesen Erwachsenen gibt es viele unvollständig Geimpfte („Impflücke“), die heute nicht vor Masern geschützt sind. Prüfen Sie vor Ihrer Reise unbedingt, ob Sie dazugehören.

Impfung
Masern

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