Influenza

Die immer wiederkehrende Saisonkrankheit.

Die „echte“ Grippe

Hatte Sie schon einmal einen „grippalen Infekt“ mit Fieber, Kopfschmerzen, Husten und Schnupfen? Die „echte Grippe“ wird anders als ein „grippaler Infekt“ von Influenza-Viren ausgelöst und kann deshalb besonders schwer verlaufen. Für Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann das zur Bedrohung werden.

Besonders gefährdet sind Säuglinge und Kleinkinder, ältere Menschen über 60, chronisch Kranke und Schwangere. Für sie ist eine Impfung gegen Influenza empfohlen, besonders als Schutz während einer Reise in ein Gebiet mit eingeschränkter medizinischer Versorgung. 

Denn durch Komplikationen oder fehlende Behandlungsmöglichkeiten sterben weltweit jährlich etwa 250.000–500.000 Menschen an Influenza. Damit ist Influenza, abgesehen von der aktuellen Corona-Pandemie, die Erkrankung mit den meisten Todesopfern. Durch eine Impfung können Sie sich wirksam schützen.

Influenza-Ansteckung –
Bei „dicker Luft“ kann es schnell gehen

Die Influenza-Grippe ist sehr ansteckend, denn die Viren werden beim Husten und Niesen als winzige Tröpfchen in die Luft abgegeben und dann von Menschen in der Nähe eingeatmet. Auch über die Hände oder verunreinigte Gegenstände wie Türklinken und Treppengeländer wird das Virus weitergereicht. Es vermehrt sich dann in Nase und Rachen.

Kontaminiertes Wasser
Verunreinigte Nahrungsmittel
Kontaktinfektion
Austausch von Körperflüssigkeiten

Inkubationszeit der Influenza – Nur Geimpfte blocken die Infektionskette

Schon bevor Sie erste Symptome haben, sind Sie für andere bereits Überträger der Viren und umgekehrt. Die ersten Symptome zeigen sich erst 24–48 Stunden nach der Ansteckung. Nur wer geimpft ist, blockt die Infektionskette und trägt das Virus nicht an Menschen in seiner Umgebung weiter. Für Säuglinge und geschwächte Menschen, die nicht selbst geimpft werden konnten, ist das lebenswichtig.

Symptome der Influenza und Diagnose – Gefürchtet sind Lungenentzündungen

Typische Symptome der Influenza sind Fieber, Halsschmerzen, trockener Husten, Muskel-, Glieder-, Rücken- und Kopfschmerzen. Normalerweise dauern die Beschwerden nur 5 bis 7 Tage, der Husten hält sich manchmal aber hartnäckig. Die Ausprägung der Symptome ist individuell unterschiedlich. Gefürchtet sind vor allem Lungenentzündungen als Folge der Influenza. Selten kommt es auch zu Herzmuskel- oder Gehirnentzündungen, bei Kindern typischerweise zu Mittelohrentzündungen. Dann hilft oft nur noch eine Behandlung in der Klinik.

Die Behandlung der Influenza – Resistenzen nehmen zu

Die Behandlung besteht darin, den Krankheitsverlauf zu verkürzen und die Ausbreitung der Viren zu verhindern. Die Krankheit an sich ist nicht behandelbar. Leider wird in letzter Zeit aber immer wieder von Resistenzen, also nicht behandelbaren Formen, berichtet, denn das Virus verändert sich von Jahr zu Jahr. Umso wichtiger ist es, seinen Impfschutz jährlich aufzufrischen und zu aktualisieren.

Die Impfung gegen Influenza

Die Immunität gegen Influenza erhalten Sie durch eine einmalige Impfung, die jedes Jahr an neue Virus-Varianten angepasst wird. Sie schützt auch Kontaktpersonen und der Schutz wird bei schwangeren Frauen an ungeborene Kinder als sogenannter „Nestschutz“ weitergegeben. Mehr über den Ablauf der Impfung erfahren Sie hier.

Impfung
Influenza

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