Hepatitis A

Die Leberentzündung, die häufig auf Reisen in Ländern ohne gute hygienische Versorgung „eingefangen“ wird.

Die Krankheit Hepatitis A – Eine typische Reiseinfektion

Die Hepatitis A ist vielen Reisenden ein Begriff. Sie gilt als klassische Reisekrankheit. Etwa 40 bis 50 Prozent der in Deutschland auftretenden Infektionen mit dem Hepatitis-A-Virus werden nach einer Auslandsreise gemeldet. 

Vor allem in den (Sub)Tropen, aber auch im Mittelmeerraum und in Osteuropa kommt Hepatitis A wegen geringer Hygienestandards noch vor. Dort und vor allem in Entwicklungsländern haben fast alle Menschen die Krankheit im Kindes- und Jugendalter einmal durchgemacht. Da die Krankheit in Deutschland kaum noch auftritt, stecken sich Deutsche meistens auf Reisen damit an. Das kann sogar in Hotels/Resorts gehobenen Standards passieren! Bei den meisten Erkrankten heilt die Infektion ohne Folgeschäden aus, sie kann aber in zunehmendem Alter oder bei Vorerkrankungen die Leber schädigen und zu lebensbedrohlichem Leberversagen führen.

Ansteckung und Übertragung – Vom Darm auf den Tisch

Von der Infektion bis zum Ausbruch der Krankheit vergeht oft 1 Monat und mehr. Sind die Reisenden dann wieder zuhause, stecken sie möglicherweise schon Mitmenschen an, bevor sie von ihrer Krankheit überhaupt wissen.

Die Viren werden über den Darm ausgeschieden und finden wegen ungenügender Sanitärhygiene ihren Weg auf ungekochte Lebensmittel (zum Beispiel Meeresfrüchte oder Salate) oder gelangen ins Trinkwasser.

Enger Personenkontakt und Sexualkontakte kommen ebenfalls als Übertragungswege infrage.

Kontaminiertes Wasser
Verunreinigte Nahrungsmittel
Kontaktinfektion
Austausch von Körperflüssigkeiten

Symptome und Krankheitsverlauf – Wenn die Leber ihren Job nicht macht

Nach 25 bis 30 Tagen macht sich die Krankheit durch Fieber und Schmerzen im rechten Oberbauch bemerkbar, wo sich die Leber befindet und entzündet. Die eingeschränkte Leberfunktion führt zu einer Gelbsucht: Augen und Haut verfärben sich leicht gelblich. Gelegentlich vergrößern sich auch die Leber und die Milz. 

Riskant ist die Krankheit für Menschen, die an einer chronischen Leberentzündung leiden. Eine Hepatitis-A-Impfung schützt sie vor akutem Leberversagen durch die Krankheit.

Die Diagnose

Um eine Hepatitis A zweifelsfrei zu diagnostizieren, ist eine Blutuntersuchung notwendig. Dabei lassen sich Hepatitis-A-Antikörper und gegebenenfalls erhöhte Leberwerte nachweisen. Als Ergänzung wird oft eine Stuhlprobe durchgeführt.

Die Behandlung von Hepatitis A – Bettruhe reicht meistens aus

Die Behandlung der Krankheit besteht in der Regel aus Bettruhe und Medikamenten gegen die grippeähnlichen Symptome. Auch eine fettarme Kost und Verzicht auf Alkohol, Drogen und nicht notwendige Medikamente ist ratsam, um die Leber zu schonen.

Die Hepatitis-A-Impfung schützt

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine Hepatitis-A-Impfung allen, die einem besondere Risiko ausgesetzt sind. Das sind Reisende in betroffene Risikogebiete und davon gibt es weltweit viele!

Aber auch unabhängig von Ihrer Reise kann eine Impfung für Sie sinnvoll sein. Beispielsweise, wenn Sie in einer Gemeinschaftseinrichtung arbeiten oder wohnen oder an Vorerkrankungen der Leber leiden. 

Kinder können ab dem zwölften Lebensmonat mit reduzierter Dosis geimpft werden. 

Die Hepatitis-A-Impfung gibt es als Einzelimpfung oder in der Kombination mit einem Schutz vor Hepatitis B.  

Impfung
Hepatitis A

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