Dengue-Fieber

Die häufigste Infektion durch Mückenstiche in den Tropen.

Dengue-Fieber – Wer lange in den Tropen lebt, kommt der Krankheit kaum aus

Das Dengue-Fieber ist die häufigste durch Mückenstiche übertragene fieberhafte Infektion in den tropischen und subtropischen Gebieten Südamerikas und Asiens. Denn die tagaktive Mückenart kommt in Stadtnähe häufig vor, wo sie sich in Pfützen und anderen Wasseransammlungen wie Eimern und Töpfen ideal vermehren kann. 

Gegen Dengue schützt keine Impfung, glücklicherweise verläuft aber auch eine Infektion oft weniger schwer als bei anderen von Mücken übertragenen Erkrankungen wie Malaria und Gelbfieber. Achtung, wer schon einmal eine Infektion hatte! Beim zweiten Mal verläuft die Krankheit meist schwerer.

Ansteckung und Übertragung – Die tagaktive Mücke bringt das Virus

Das Dengue-Fieber wird von der Aedes-Mücke übertragen. Sie nistet in Wasseransammlungen und ist besonders tagsüber aktiv. Ideale Bedingungen findet die Mücke in Slums und stadtnahen Regionen mit hoher Bevölkerungsdichte bei tropischem Klima. Erkrankte Menschen sind für andere nicht ansteckend.

Mückenstich

Symptome und Krankheitsverlauf – Zuerst grippeähnlich, bei Wiederholung riskant

Typisch für Dengue sind schwere Knochen- und Gliederschmerzen mit starkem Fieber, darum wird die Erkrankung auch als „breakbone fever“ bezeichnet. Sie setzen etwa 3 bis 7 Tage nach dem Stich ein. Meist erholen sich Betroffene nach wenigen Tage wieder.

Die Krankheit kann sich aber auch mit Blutungen bis hin zu einem Dengue-Schocksyndrom verschärfen. Wer jetzt keine medizinische Behandlung erhält, stirbt mit 40 bis 50 Prozent Wahrscheinlichkeit. Weil diese Komplikation häufiger bei der zweiten Infektion mit Dengue auftritt, sind Einheimische häufiger betroffen als Reisende. 

Besonders bei Kindern, die in den betroffenen Gebieten aufwachsen, enden diese Verläufe häufiger tödlich. Bei guter medizinischer Versorgung liegt die Überlebenschance jedoch bei 99 Prozent!

Die Diagnose

Wegen der unspezifischen Symptome ist die Dengue-Infektion leicht mit anderen fieberartigen Infektionskrankheiten zu verwechseln. Eine Blutuntersuchung kann Klarheit bringen.

Behandlung von Dengue – Gefürchtet ist das Schocksyndrom

Wenn es zu keinen Komplikationen kommt, ist das Dengue-Fieber wie eine normale Grippe behandelbar: Mit Bettruhe, ausreichend Flüssigkeit und Schmerzmitteln. Gegen das Virus selbst helfen keine Medikamente.

Das Dengue-Schocksyndrom muss im Krankenhaus mit Infusionen, eventuell auch mit Blutkonserven behandelt werden.

Schützen Sie sich vor Dengue

Gegen Dengue gibt es zwar eine Impfung, sie wird aber nur Einheimischen vor Ort unter bestimmten Bedingungen empfohlen und steht Reisenden nicht zur Verfügung.

Vor einer Infektion können Sie sich aber auch schützen, indem Sie Mückenstiche vermeiden.

Am wichtigsten ist es, im Freien lange Kleidung zu tragen und unbedeckte Hautstellen mit Mückenschutzspray zu schützen. Denn die Mücke ist tags aktiv. Trotzdem wird nachts zum Schlafen ein Moskitonetz über dem Bett empfohlen. Räucherwerk in Innenräumen und Klimaanlagen vertreiben die Mücken. Halten Sie sich nicht dort auf, wo Mücken nisten und entfernen Sie stehende Wasserreste in eimerähnlichen Behältern.



Impfung
Dengue-Fieber

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