HPV-Impfung

Die Impfung, die vor krebserregenden Viren schützt und vor dem ersten Geschlechtsverkehr sinnvoll ist.

Die HPV-Impfung

Zwischen 9 und 14 Jahren – das gilt als der ideale Zeitpunkt für eine HPV-Impfung für Mädchen und Jungen gleichermaßen. Denn mit zunehmendem Alter und sexueller Aktivität steigt auch das Risiko, dass sich junge Menschen beim Sex mit einem HPV-Virus infizieren, der im Körper bleibt. 

Irgendwann im Leben kann das Virus im Körper Zellveränderungen anregen, die sich zu Genitalwarzen oder sogar zu Krebs entwickeln können. 

Besonders häufig entwickelt sich Gebärmutterhalskrebs, doch auch Männer sind betroffen.  

Eine HPV-Impfung noch vor der Ansteckung mit dem Virus kann das mit 93–100%iger Wirksamkeit verhindern. 

Schätzungsweise sind mindestens 75 bis 80 Prozent der sexuell aktiven Frauen und Männer von einer HPV-Infektion betroffen – ein Risiko, das man nicht tragen muss.

HPV-Impfstoff: Eigenschaften und Nebenwirkungen

So wirkt die HPV-Impfung

Der Impfstoff wird als Totimpfstoff bezeichnet und nutzt Proteine der HPV-Virus-Typen 16 und 18. Sie werden an Aluminiumsalze gebunden, um die Wirkung zu verstärken. So wird die Abwehr gegen HPV-Viren verstärkt. Es gibt mehrere Impfstoffe, die beide gegen die Virus-Typen 16 und 18 sowie gegen eine Reihe anderer Virus-Typen schützen, die häufig zu Zellveränderungen führen.

Hat sich der Impfling bereits mit einem der Virus-Typen angesteckt, ist die Impfung gegen diesen Virus-Typ nicht mehr schützend, jedoch gegen die anderen im Impfstoff verwendeten Typen. 

Bis 14 Jahre wird die Impfung in 2 Dosen im Abstand von 6 Monaten injiziert. Ab einem Alter von 15 Jahren sollten es 3 Dosen im Zeitraum von 6 Monaten sein. Der Impfzyklus sollte in jedem Fall spätestens innerhalb eines Jahres abgeschlossen sein. Ob eine Auffrischung der Impfung nötig ist, steht derzeit noch nicht fest.

Mögliche Nebenwirkungen und Kontraindikationen

Die HPV-Impfung gilt als sehr sicher. Kopfschmerzen, Schwindel und Abgeschlagenheit können nach der Impfung auftreten – sie verschwinden jedoch schnell wieder.

Für wen ist die HPV-Impfung sinnvoll?

Für Männer und Frauen oder besser: Für Mädchen und Jungen vor der Pubertät! Denn auch, wenn Männer seltener Krebsformen durch eine Infektion entwickeln, tragen sie zum Herdenschutz aller bei.

Weil die Viren vor allem durch Geschlechtsverkehr übertragen werden, schützt die Impfung am besten vor der ersten Ansteckungsmöglichkeit. Mit zunehmendem Alter und sexueller Aktivität  geht auch die Schutzwirkung der Impfung zurück.

Laut Ständiger Impfkommission (STIKO) ist deshalb für die HPV-Impfung ein Alter von 9 bis 14 Jahren der ideale Zeitpunkt. Aber auch später noch ist die Impfung grundsätzlich möglich.

Die Impfung schützt dann aber nur noch gegen die Virus-Typen, die noch nicht im Körper sind. 

HPV-Impfung bei Kindern und Jugendlichen

Die Impfung wird ausdrücklich Kindern vor der Pubertät beziehungsweise Jugendlichen empfohlen.

In Deutschland erkranken jährlich immer noch circa 6.500 Frauen im Lauf des Lebens an Gebärmutterhalskrebs. Viele dieser Fälle ließen sich durch eine konsequente Durchimpfung junger Menschen vor dem ersten Geschlechtsverkehr verhindern. 

Wer bis 14 Jahre nicht geimpft wurde, kann die HPV-Impfung bis zum 18. Lebensjahr mit insgesamt 3 Dosen innerhalb von 6 Monaten nachholen.

HPV-Impfung bei Erwachsenen

Auch wer bereits mit dem HPV-Erreger in Berührung gekommen ist, kann sich noch impfen lassen. Das wird bei den meisten Erwachsenen der Fall sein, denn mit jedem neuen Sexualpartner steigt auch das Risiko einer Ansteckung.

Die Schutzwirkung ist zwar geringer, wenn bereits eine Infektion mit einem HPV-Erreger vorliegt. Doch die STIKO empfiehlt eine Impfung trotzdem, weil der Impfstoff Schutzwirkung gegen mehrere Erreger-Typen enthält. Die Impfung schützt dann noch gegen die Virus-Typen, die noch nicht im Körper sind.

Hepatitis-A-Impfung - wie oft ist sie nötig?

Schon eine Impfdosis bietet ungefähr 2 Wochen nach der Impfung einen gewissen Schutz vor einer Infektion. Eine zweite Auffrischimpfung 6 bis 12 Monate nach der ersten Dosis vervollständigt den Impfschutz, der dann eine Schutzwirkung von 97 bis 99 Prozent aufweist und laut aktuellem Wissensstand über 25 Jahre anhält. Es ist auch eine Impfung mit einem kombinierten Impfstoff möglich, der vor Hepatitis A und zusätzlich vor Hepatitis B schützt. Der Kombinationsimpfstoff enthält allerdings weniger der unschädlich gemachten Hepatitis-A-Viren. Deshalb sind damit 2 Impfungen im Abstand von 1 Monat für eine gute Schutzwirkung notwendig, die für etwa 1 Jahr bestehen bleibt. 6 bis 12 Monate nach der zweiten Dosis muss erneut eine Impfung mit dem Kombinationsimpfstoff erfolgen, um einen anhaltenden Schutz zu erreichen. Beide Impfstoffe gibt es zudem für Kinder, die genauso oft und im gleichen Abstand wie bei Erwachsenen verabreicht werden.

Babys

Impfung gegen Hepatitis A nicht möglich

Kinder ab 1 Jahr

2 Impfungen im Abstand von 6 bis 12 Monaten (bei Kombinationsimpfstoff mit Hepatitis B erfolgen 3 Impfungen)

Erwachsene

2 Impfungen im Abstand von 6 bis 12 Monaten (bei Kombinationsimpfstoff mit Hepatitis B erfolgen 3 Impfungen)

Die Kosten einer Hepatitis-A-Impfung für die Reise

Die gesetzlichen Krankenkassen sind nicht dazu verpflichtet, die Kosten für eine Reiseimpfung gegen Hepatitis A zu übernehmen. Einige Krankenkassen bieten Reiseimpfungen aber als besondere Serviceleistung an. Fragen Sie am besten bei Ihrer Krankenkasse nach, welche Impfungen sie bezahlt. Das ist ebenfalls für Privatversicherte ratsam.

Detaillierte Infos zu unseren Preisen für Ihre Impfung zuhause finden Sie auf unserer Website – übersichtlich aufgeschlüsselt nach einzelnen Leistungselementen.

Erhalten Sie Ihre Reiseimpfung bequem in Ihrem Zuhause

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